Der 1. Mai ist der Tag der Guerilla Sonnenblume! Die Guerilla Gardener rufen heute auf zum weltweit gemeinsam erlebten Sonnenblumenpflanzen.  Ich finde dass ist eine super-sonnige Idee, passend zum Son(nen)tag ein paar Sonnenblumen zu pflanzen.

(CC) Flickruser Bernat Casero

Pflanz ne Sonnenblume in den Mai!

Also einfach ein paar Samen in die Erde stecken (z.B. an einer tristen Ecke wie Verkehrsinseln o.ä.) und in ein paar Wochen blüht es je nach Sorte leuchtend-gelb bis rot.  Das macht dann die triste Ecke zu einem kleinem Biotop – eine Oase für Bienen. Und da Sonnenblumen ja auch äußerst hübsch anzusehen sind, haben alle etwas davon, auch die Augen des Betrachters.

Wer sind eigentlich diese Sonnenblumen?

Das musste ich auch erst nachlesen – die Sonnenblume kam ursprünglich 1552 vom Amerikanischen Kontinent nach Europa und wurde zunächst nur als Zierpflanze genutzt. Ab dem 17. Jahrhundert wurde aus der Zierpflanze eine Nutzpflanze: die Kerne bereicherten Backwaren oder wurden geröstet als Ersatz für Kaffee und Trinkschokolade verwendet. Erst seit dem 19. Jahrhundert wird die Sonnenblume auch als Ölpflanze genutzt.

Die kleine Angie und die große Blume

Als Kind habe ich auch mal meine Parzelle im Garten meiner Eltern mit Sonnenblumen bepflanzt – ich wollte damals schon aus den Samen mein eigenes Öl pressen. Leider gab es ein Kommunikationsproblem und meine Mom hatte Ziersonnenblumensamen gekauft – die Kerne haben sich nicht voll entwickelt und wurden nicht richtig reif. Trotzdem habe ich meine riesig hohen (die waren ja viel größer als ich) bewundert.

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