Wie viel wissen wir eigentlich über die Lebensmittel, die wir kaufen und essen? Wo kommt das Essen her – wie weit ist es gereist bis es bei dir auf dem Teller landete? Wie frisch und gesund ist das Essen, das wir für Dumpingpreise im Supermarkt angeboten bekommen?

flickr. Marshall Astor - Food Pornographer

Bewusste Ernährung bedeutet zu wissen was man isst – und warum. Das Problem an der Sache: Die Lebensmittel-Industrie will uns in Unklarheit darüberhalten, wie unser Essen angebaut, geschlachtet, verabeitet wird und was alles drin ist.

Ich wär ja mal für mehr gläserne Produktionen – und nicht immer diese bei Nacht geschossenen Bilder von Leuten die in einer Hühnerfarm einbrechen. Anstatt so ein “heile Bauernglückwelt”-Logo auf die Eierpackung zu drucken, wäre doch ein Foto vom Stall in dem das Ei gelegt wurde viel aussagekräftiger, oder? Und die Adresse, damit man mal selber vorbeischauen kann.

Blickt Ihr bei der Zutatenliste auf Verpackungen durch? Ich kann mit den ganzen E-Nummern und den chemischen Bezeichnungen meist nichts anfangen. Aber wenn Wörter aufgelistet werden, in denen fast das ganze Alphabet drin vorkommt, sollte man doch mal die Finger von lassen.

Noch schlimmer sind die Sachen  die nicht auf der Zutatenliste stehen, z.B. Pestizide, die sich auf Obstschalen tümmeln und nur darauf warten, dass ich vergesse den Apfel zu waschen bevor ich ihn in den Obstsalat schnippel.

Ein richtiger Augenöffner zum Thema Lebensmittel-Industrie ist der Fillm ‘Food, inc. ‘ Hier der Trailer dazu. Der Film ist wirklich nur zu empfehlen – auf mich hat er einen tiefen Eindruck hinterlassen.

Es gibt auch noch eine takeaction seite zum Thema, wo man sich nach dem Film an einer Umfrage beteiligen kann.

Be Sociable, Share!