Bambus ist die am schnellsten wachsende Pflanze (bei manchen Sorten bis zu einem Meter pro Tag) überhaupt – aber nicht der kleine Glücksbambus aus dem Einrichtungshaus, den ihr in einer Vase auf dem Tisch stehen habt – der ist eigentlich gar kein richtiger Bambus sondern gehört zu den Drachenbaumarten.

Bambus gehört zu den Süßgräsern und daraus kann man viel machen: Baugerüste, Häuser, Bodenbelag, Möbel. . . (Ach ja – Bambussprossen kann man auch essen.)

Bambus als nachhaltiger Werkstoff findet in immer mehr Produkten zur Anwendung:

Skates mit Bambusschiene, z.B. von Powerslide

Notebook mit Bambusgehäuse von Asus

oder Fahrräder mit Bambusrahmen. Die gibts dann hoffentlich bald zum Selberbauen in der Werkstatt nach Berliner Art oder – wer’s einfacher mag – vom Hersteller für hübsche Bikes und eigener Bambussparte CalfeeDesign .

Die Bambusfahrräder wurden aber nicht jetzt erst erfunden, sondern – ähnlich wie mit bei elektrisch betriebenen Autos – wurde einfach das Bambusrahmenkonzept aus der guten alten zeit wiederaufgegriffen. Die ersten Bambusfahrräder wurden schon 1894 in England und danach in Österreich hergestellt.

Wer jetzt selber Bambus im Garten anziehen/ernten und verarbeiten möchte:

bei Bambus.de kann man Bambus online kaufen und bekommt Tips für die Pflanzenpflege

bei Bambus-Kultur gibt es ein Informationszentrum, Pflanzen und Bambusartikel (z.B. Möbel) online

und ein besonderes Schmackerl: die Europäische Bambus Society Deutschland

Ich pflanz mir jetzt auch einen kleinen Bambus in den Garten und dann bastel ich mir langsam Bambus-Parkett zusammen :)

Be Sociable, Share!